Vorwort

Ich habe die Artikel auf dieser Website über die Jahre entworfen. Angefangen in 2000, in den USA, wo ich damals lebte und mir während der Freizeit auf Fox Sportsworld Fußballspiele aus aller Welt ansah, bis zur WM 2006.  Ungefähr 60 Artikel habe ich in der Zwischenzeit gelöscht, weil sich meine Visionen und Gedanken weiterentwickelt haben.  Dafür habe ich ungefähr 80 neue Artikel geschrieben.  Sollten Sie also Überlappungen und Wiederholungen entdecken, bitte ich um Entschuldigung.

Warum Powerfußball?

Sie werden sich vielleicht fragen:  Warum „Powerfußball“?  Im Jahre 2000 arbeitete ich an einer psychologischen Studie „Personal Empowerment through Type (PET)“, die ich im nächsten Jahr per Internet in Deutschland vorstellen werde.  Dazu interessierte mich das chinesische Konzept „Ch’i“, Energie, Libido, Power.  Sie kennen die Karate Chops, mit denen man u.a. mehrere übereinanderliegende Ziegelsteine zertrümmern kann.  Warum wenden wir dieses Prinzip nicht beim Torschuss an, fragte ich mich damals.  So entwickelte sich „Powersoccer“, oder Powerfußball.

Das gesamte System des Powerfußballs sitzt fest in meinem Kopf.  Es basiert auf zwei Grundlagen.  Zum einen auf einen Refinierungsprozess.  Ich fragte mich:  worum geht es eigentlich im Fußball und kam zu klaren Einsichten und Schlüssen.  Zum anderen wendete ich ein neues Lehrsystem aus der amerikanischen Erziehungsliteratur für Erwachsene an:  TL, Transformierendes Lernen.  Das System, von einem Amerikaner (Prof. Jack Mezirow) erfunden und einer Kanadierin (Prof. Patricia Cranton) perfektioniert, ist ein einfaches, revolutionäres Lehr/Lernsystem, das, zusammen mit anderen Faktoren, das Lehren und Lernen in Schulen, an Universitäten und besonders im Sport dramatisch verändern wird. 

Der Fuß und der Kopf

Der Powerfußball basiert auf dem neuen System.  „Fußball wird durch den Kopf gespielt“, heißt das Motto.  Ohne Kopfbefehle rührt sich der Fuß nicht.  Das gesamte Training muss im Kopf geschehen und sich dort fest etablieren.  Das heißt, der gesamte Spielkader und der Trainer müssen eine, die gleiche Sprache gut sprechen.  Sonst ist eine ersprießliche Kommunikation nicht möglich.

Fußball ist ein einfaches Spiel.  Es wird jedoch viel zu kompliziert und umständlich, daher uneffektiv gespielt.  Erkennt man das Wesentliche im Fußball, sondiert sich das Unwesentliche von allein aus.  Das wird, wenn perfektioniert, im Training und im Spiel dramatisch sichtbar.  Training und Spiel werden sich dramatisch verändern.  Das Spiel wird zur Performance.  In Sekunden wird das Feld überbrückt.  Im Angriff lässt sich kein Spieler decken.  Alle Spieler schießen beidbeinig aus 40 Metern wie Scharfschützen knallhart aufs Tor, in die vier Torecken.  Ein Spiel mit nur 5 Toren (einer Seite!) wird Seltenheitswert haben.

Altes, Neues und Fehler

Während ich beim Fußball viele Fehler bemerkte, werden Sie viele Fehler in diesem Webbuch bemerken.  Das hat damit zu tun, dass ich kleine Fehler entweder nicht sehe oder sie gar nicht als Fehler erkenne, weil ich 40 Jahre lang nur selten deutsch gesprochen habe und immer noch im Kopf übersetze.  Ich werde jedoch versuchen die Anzahl der Fehler mit der Zeit zu verringern. 

Sie werden ebenfalls Artikel finden (in „So war es einmal“), die älter sind und mehr mit dem Traditionsfußball als dem Powerfußball zu tun haben.  Ich habe sie stehen gelassen.  So können Sie die Entwicklung der Gedanken erkennen, denn der Traditionsfußball klingt eigentlich ganz plausibel, ist es aber nicht.  Türen auf für das Neue, für eine frischen Wind. 

Danksagung

Ich bedanke mich bei Simone Anders für ihre freundliche Gesinnung, ihr gutes Auge für Design und für die Übertragung der in Word geschriebenen Artikel in die Html Sprache.

Robert Knoop
11.Januar 2008

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