Mega Finanzierungsvorschlag für den Powerfußball

Will ein Finanzinvestor einen größeren Coup landen wollen, tut er Folgendes.

  1. Er kauft 20 Amateurvereine auf. Sie sollten flächenmäßig über ganz Deutschland verteilt sein. Ob sie ein schönes Stadion und viele potenzielle Zuschauer haben, ist unwichtig. Stadien werden gemietet, von anderen gebaut. Das Spiel ist hauptsächlich auf das Fernsehen ausgerichtet, die Anzahl der Zuschauer pro Spiel sind relativ unwichtig.

  2. Er bildet 20 Fazilitatoren aus. Sie besuchen einen 3-Monatskurs, jährlich gefolgt von einem 1-Monat Follow-up Kurs (während der Fußballferien). Außerdem tauschen sie durch das Internet Erfahrungen und neue Einsichten aus. Ziel ist, die 20 einzelnen Gehirne zu einem Supergehirn zusammenzuschmelzen. Dafür sind die 20 Fazilitatoren auch an den 20 Vereinen durch Aktienpakete und Optionen beteiligt.

  3. Dieser Set-up garantiert äußerste Spannung innerhalb Deutschlands, weil alle Teams ungefähr gleich stark sein werden. Es garantiert außerhalb Deutschlands eine fußballerische Überlegenheit. So wird diese Powerliga eventuell alle Preise einheimsen.

  4. Die Fazilitatoren suchen sich 22 junge Spieler aus der Umgebung des Klubs aus. Die Qualifikationskriterien sind einfach: spritzig, schnell, sehnig, intelligent, mit einem äußerst gut ausgeprägten Reaktionsvermögen. Diese Spieler bleiben für ihre gesamte Karriere (bis ins 35ste Lebensjahr) als Mannschaft zusammen. Danach werden Sie Fazilitatoren; die Ausbildung zu Fazilitatoren findet während ihrer Spielkarrieren statt.

  5. Jede neue Mannschaft trainiert sechs Monate (Januar – Juni) lang ohne Spiele zu absolvieren. Danach wird sie zur ersten Mannschaft im Verein gekürt. Es kann erwartet werden, dass die Mannschaft jedes Jahr aufsteigt. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre, die Meisterzeit zwei Jahre. Nach fünf Jahren wird die Mannschaft jeden Verein in der Bundesliga leicht schlagen können, außer die Konkurrenten, die auch Powerfußball spielen.

  6. Nach fünf Jahren spielen nur Powerfußballmannschaften in der Bundesliga. Auch die mächtigsten Vereine in der Bundesliga werden trotz erheblicher, fast ruinöser Ausgaben für Stars es nicht schaffen eine Powerfußballmannschaft zu schlagen, da jetziger Glücksfußball gegen Powerfußball keine Chance hat.
Die Ausgaben für einen Verein über fünf Jahre werden geringer sein, als die Summen, die große Vereine für einen einzigen Star ausgeben.

[zurück]