Trainerausbildung

Ein Trainer ist, genau gesagt, ein Coach.  Und ein Coach ist, besser gesagt, ein Fazilitator.  Im Human Resources Training großer Organisation, auch deutscher, gibt es nur noch Fazilitatoren. 

Seminare

Es geht im Powerfußball darum, das Denken, die Werte, die Erfahrungen und die Fachkenntnisse zu verändern.  Mit gewöhnlichen Lernmethoden (einer redet, die anderen sitzen und hören zu) geht das nicht.  TL, Transformierendes Lernen, ist die ideale Methode.  Erstaunlicherweise ist diese Methode in Europa weit gehend unbekannt.

Sie transformieren sich selbst:  die Rolle, die Sie als Trainer spielen; die Annahmen, die Sie machen; die Erwartungen, die man an Sie stellt; die Rolle von Erfahrung im Fußball; die Erkenntnis, dass andere Trainer gleiche Probleme haben; neue Optionen und Wege zu erkunden; Kompetenz und Selbstvertrauen in neuen Rollen aufbauen; einen Aktionskurs planen; sich Wissen und Fähigkeiten aneignen, um Pläne implementieren zu können; für die neuen Rollen Verantwortung zu übernehmen und Feedback von anderen auszuwerten; sich mit den neuen Perspektiven in die gegebenen Fußballwelt wieder zu integrieren.

Methoden sind:  Demonstrationen, Fragen stellen und beantworten, Problem-basiertes Lernen; Erfahrungsbasiertes Lernen, kritisches Denken, Diskussionen, Gruppenarbeit, Rollenspiele, kritische Selbstreflexion durch Tagebücher, etc.

Ein Seminar sollte vier Wochen dauern;  zweimal, pro Jahr, wiederholt in nächsten Jahr.  Maximal 20 Teilnehmer

Die größte Schwierigkeit ist, einen Fazilitator zu finden, der den Powerfußball kennt und umsetzen kann. 

On-line Lernen

Die zweite Lernmethode bedient sich des Internets.  Auf diesem Gebiet gibt es wenige Experten.  Nicht dass Internet Lernen nicht bekannt ist, aber es gibt keine TL Internet Kurse in Deutschland.  In Nordamerika gibt es sie durch Columbia University (New York) und University of New Brunswick (Kanada).  On-line Lernen ist eben auch eine Kunst, wie Fußballtrainer zu sein.  Es gibt wenige Meister. 

Sie sehen die Schwierigkeit, Powerfußball in die Tat umzusetzen.  Das deutsche Erziehungssystem ist dafür nicht gut geeignet.  Herr Klinsmann hat es da besser, denn er sitzt am Tropf.  Nur lernt und daher lehrt er, so weit ich es von hier aus beurteilen kann, nicht das Richtige.

.[zurück]