Fitness

Was ist Fitness?  Fit zu sein heißt, die richtigen Qualitäten für einen definitiven Zweck zu auszubilden.  So brauchen Hundert Meter Läufer starke Beinmuskeln, um die Piste herunter donnern zu können.  Als Marathon Läufer sind Sprinter jedoch total ungeeignet.  Und was bedeutet es, fit für das Fußballspiel zu sein?

Muskeln

Mann muss, wie Katzen es tun, schnell aus dem Stand heraus sprinten können, aus scheinbarer Ruhe blitzartig explodieren – um eine Sekunde schneller am Ball zu sein als der Gegner.  Ein Spieler muss also gute „Startmuskeln“ haben, wie ein Sprinter.

Gleichzeitig muss ein Powerspieler Marathonläuferqualitäten haben, denn ein guter Spieler läuft sich laufend frei.  Er steht also nicht herum, wie heute, und lässt sich decken, sondern versucht sich laufend freizulaufen, um anspielbar zu sein, für Pass oder Torschuss. 

Fitness im Fußball liegt in den Beinen.  Der Oberkörper sollte sehnig, schlank und hart sein.  Zweikämpfe, um den Gegner vom Ball wegzudrängen, kommen im Powerfußball selten vor.  Man sollte also keinen schweren Körper haben, mehr den Körper eines Marathonläufers.

Muskeln durch Maschinen

Die gegenwärtige Mode, die Muskeln der Spieler durch Maschinen zu stärken, ist für den Powerfußball ungeeignet.  Die meisten heutigen Profis sind zu schwer.   Sie essen und trinken zu viel, dazu meist das Falsche  Sie bewegen sich zu langsam, schwitzen zu schnell, sind schon nach kurzer Spieldauer erschöpft and ackern mehr als sie laufen.  Die Fitnessfabrik des Amerikaners Verstegen, auf den Jürgen Klinsmann viel hält, ist für den Fußball eigentlich total ungeeignet, ist aber ein gutes Geschäft, auf das Trainer leicht reinfallen, weil der Onus der Verantwortung so bei anderen liegt.

Maschinen sind für die körperliche Ausbildung von Powerprofis ungeeignet.  Schnell und spritzig sollten die Spieler sein, und sie sollten schießen können.  Die geeignetsten Übungen sind Yoga Übungen
(Körpertraining – Yoga), kombiniert mit Tae-Bo, Billy Banks Methode, die Spaß bringt und den Körper stählt.  Das reicht.

Ein anderer großer Nachteil einer Fitnessfabrik ist verschwendete Zeitverwendung.  Man kann es sich als Fußballprofi nicht leisten, jeden Tag ein oder zwei Stunden im Fitnesscenter zu verbringen.  Fußball ist ein einfaches Spiel.  Sprinten lernen Sie, indem Sie es jeden Tag für zwanzig Minuten auf dem Platz üben.  Es ist Teil des täglichen Trainingsplans.  Auch brauchen Sie keine Waldläufe zu absolvieren, oder zehn Mal um den Fußballplatz zu rennen – tun Sie es, laufen Sie ähnlich auf dem Spielfield herum, was total unangebracht ist.

Die Beine der Spieler, mit denen Spieler ja schließlich die Tore erzielen, werden im Passkarussell und in der Schusshalle, ohne Zusatztraining, geformt und zwar genau so, wie Schuss und Pass es verlangen. 

Kopftraining

Der größte Vorteil einer Mannschaft besteht in der Kopfarbeit.  Fußball wird durch den Kopf gespielt.  Dieser einfache Satz wird im Fußballspiel überhaupt nicht beherzigt.  Alles läuft durch den Kopf.  Kein Fuß bewegt sich ohne Kopf.  Daher auch der Effekt von mentalen Training.  Sie können in Lehrstuhl sitzen und voll zu trainieren!  Im Kopf.  Wissenschaftliche Beweise gibt es genug.  Machen Sie 20 Liegestütze im Kopf!  Setzen Sie sich bequem hin, und schießen Sie im Kopf ein paar Hundert Mal auf das Tor!  Jeden Tag.  Mit anderen Worten, programmieren Sie jede Zelle, die am Schuss beteiligt ist.  Dann wissen sie bescheid und werden sich dementsprechend verhalten.  Unsinn?  Kaum, Sie können diese These jederzeit selbst ausprobieren.

Mentales Training ist im Fußball mindestens genau so wichtig wie physisches Training.  Im gegenwärtigen Fußball ist es jedoch umgekehrt.  Ein kostenaufwendiger, spielbeeinträchtigender, Qualität mindernder, fataler Fehler – den man leicht beheben kann, wenn man in der Lage ist, sein eigenen Denken zu verändern, was meist nicht der Fall ist, weil uns Menschen die Löschtaste fehlt.

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