Powerfußball: Zusammenfassung

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Der Hauptgrund, warum der vorgeschlagenen Powerfußball nicht überzeugt, ist, dass gegenwärtige Fußballspieler, Vereinsbosse, Journalisten, Fernsehberichterstatter, etc. meist praktische, realistische Menschen sind. Je praktischer und realistischer sie sind, desto weniger ausgeprägt ist ihr Vorstellungsvermögen. Nur intuitive Menschen haben ein markantes Vorstellungsvermögen, dafür sind sie aber weder praktisch noch realistisch. Und intuitive Spieler haben in Deutschland Seltenheitswert. Auch kenn man sich mit Menschentypen nicht gut. Würde man sich damit auskennen, könnte man ausschließlich intuitive Spieler anheuern. Schon dann würde das Spiel, trotz der Fesseln (Dreiertaktik und Positionsfußball) anders aussehen.

Lesen Sie doch einmal die Spielerbeschreibungen (unter Spieler, Menschen- und Spielertypen im Internet) durch. Im Sommer wird es einen Typen Check geben, auf Deutsch www.psychologische-typen.com), auf Englisch (bis Jahresende unter www.psychological-types.com), den Sie benutzen könnten, um ein Team aus kreativen Spielern zusammenzustellen.

Hier sind noch einmal die Hauptkonzepte des Powerfußballs.

Im Powerfußball ...

  • Gibt es selten Zweikämpfe.
  • Gibt es selten Kopfballtore.
  • Wirft derjenige ein, (in den Lauf eines Mitspielers), der dem Ball am Nächsten steht.
  • Gibt es keine hohen Eckbälle; Eckbälle werden wie Strafstöße behandelt.
  • Ist ein Strafstoß nur ein Pass oder Torschuss.
  • Gibt es selten Schüsse, die in den Armen des Torwarts landen.
  • Gibt es selten Pässe, die der Gegner vorher ausrechnen kann.
  • Gibt es sehr selten 20 oder 30 Ballberührungen bevor es zum Torschuss kommt.
  • Wird selten gedribbelt, die langsamste Art den Ball vorwärts zu bewegen.
  • Leitet der Torwart Angriffe ein (indem er den Ball blitzschnell abgibt).
  • Gestikuliert der Trainer nicht, denn er hat Sagenswertes schon vor dem Spiel gesagt.
  • Kann jeder Spieler genaue Pässe in den Lauf des Mitspielers schlagen.
  • Besteht das Training nur aus dem Wesentlichen im Fußball.
  • Ist die Taktik organisch.
  • Steht jeder Spieler immer richtig zum Spiel.
  • Kann jeder Spieler den Ball hart und unhaltbar in die 4 Ecken des Tores knallen.
  • Werden Pässe und Schüsse regelmäßig, ohne Fehl, in Hallen geübt.
  • Ist die Mannschaft ein enges, auf Jahre zusammenbleibendes, Team.
  • Wird jedes Spiel schon vor dem Spiel mental durchgespielt.
  • Treffen Spieler und Trainer alle Entscheidungen gemeinsam.
  • Kennen sich die Spieler so gut, dass sie ein blindes Vertrauen zueinander haben.
  • Wird der Trainer zum Fazilitator, zum weisen Begleiter und Rabgeber.
  • Wird täglich eine hohe Spielintelligenz gefördert.
  • Gibt es schnelle, genaue, one-touch Pässe.
  • Wird nur zu dem gepasst, der den Ball auch optimal weitergeben kann.
  • Steht jeder Spieler immer richtig zum Spiel (organische Taktik).
  • Sind die Spieler am Ende des Spiels vom Denken, nicht vom Laufen, erschöpft.
  • Verläuft der Spielaufbau blitzschnell.
  • Lernen Spieler energiesparend zu laufen.
  • Argumentieren Spieler nie mit dem Schiedsrichter.
  • Werden Spieler zu Experten in der Kunst der Täuschung.
  • Hat die Mannschaft keine Stars.
  • Die Spieler entwickeln eine Geheimsprache, die der Gegner nicht verstehen kann.
  • Setzen sich die Spieler immer 100% ein.
  • Schießt man nur mit der Innenseite und dem Innenriss.

Ein wenig philosophieren und spekulieren

Auch wenn der reichste Araber sich eine Mannschaft, bestehend aus den besten Spielern der Welt, zusammenkauft, kann diese zusammengewürfelte Mannschaft gegen eine aus einem Block bestehende, einheimische, bestens trainierte Powerelf nie mithalten. Nach drei Jahren, spielen Weltelf gegen Powerelf unentschieden. Nach fünf Jahren gewinnt die Powerelf gegen die weltbeste Normalfußballelf jedes Spiel mit einem Vorsprung von mindestens fünf Toren. Das ist meine Prognose. Wetten dass? So wird es sein! Mein Kopf gegen Ihr Geld!

Die Einfachheit des Powerfußballs muss erst erahnt, dann erlernt werden. Er ist eine Performance, eine Show, kein bloßes Spiel. Der Ball wird flach und hart mit undiskutabler Autorität über das Spielfeld gedroschen. Drei bis vier Züge sind die Norm, um zum Torschuss zu kommen. Die Torschüsse werden mit solcher Wucht (Chi!) schon aus 35 Metern in eine der vier Ecken des Tores geschlagen, dass dem gegnerischen Torwart Angst und Bange wird. Die Abwehr ist so raffiniert aufgebaut, immer mit zwei laufend wechselnde Spieler gegen den Mann am Ball, mit vielen Fallen, dass kein Gegenspieler sich durchfummeln kann und selten einer zum Torschuss kommt.

Die Powerelf besteht aus einem Spielkader von 22 Spielern. Sie kommen aus der gleichen Gegend, wenn es geht, aus einem engen Umkreis. Die Spieler sind zwischen 17 und 19 Jahren alt. Geschmeidige, zähe, blitzschnell reagierende Spieler sind gefragt, die 100 Meter in 11 bis 12 Sekunden laufen. Psychologisch gesehen sind sie extravertierte intuitive Typen,

Die 22 Spieler bleiben, wenn es geht, während ihrer ganzen ungefähr 15-jährigen Karriere zusammen. Sie sind Aktionäre des Vereins, dem Verein verpflichtet. Ihre Gehälter wechseln, jeh nach Einnahmen.  Es kommt selten vor, dass ein Powerfußballer vor Karriereende den Verein verlassen will, denn so eine Atmosphäre, wie er sie im Heimatverein vorfindet, findet er in anderen Vereinen nie wieder. Die Spieler denken und agieren mit der Zeit mit einem Gehirn. Sie können so auch in der Dunkelheit ein perfektes Spiel hinlegen. Sie sind total aufeinander eingespielt. Nichts kann sie überraschen. Sie sind in der Lage sich für jedes Spiel optimal vorzubereiten. Der Trainer, ein Fazilitator, ist ihr Freund, Helfer, Ratgeber. Er ist der Weise im Verein. Er sagt selten etwas, denn erstens ist der Powerfußball so einfach, dass er keiner Reden bedarf, und zweitens übernimmt der jeweilige Tageskapitän die Funktionen des Fazilitators. Er hat das Sagen, obwohl das Sagen nur aus Fragen besteht und daher kein Sagen ist.

Der Verein, der als erster Powerfußball spielt, wird auf Jahre hinaus alle nationalen und internationalen Pokale gewinnen, denn er wird immer einen Vorsprung haben, weil die Leistungskurve eines jeden Spielers, und daher des Vereins, laufend steigt. Es gibt also keine spielerischen Grenzen im Powerfußball.

Reiche, vorausschauende Vereine gehen mit dem Powerfußball kein Risiko ein. Sie müssen nur etwas aufgeschlossen und experimentierfreudig sein. Sie können die gegenwärtige Elf behalten, und bauen parallel, heimlich, still und leise eine Powerelf auf. Aber das ist natürlich für Vereine wie z.B. den  HSV strukturmäßig eine Unmöglichkeit. Nach drei Jahren Lehrlingszeit gibt es, wie im Eishockey, „best of five“ Spiele. Gewinnt die Powerelf, übernimmt sie die erste Mannschaft. Die alte Mannschaft wird verkauft. Verliert die Powerelf, trainiert sie weiter für zwei Jahre (Meisterschaft). Dann gibt es noch einmal ein Duell. Sollte die Powerelf dann wieder verlieren, wird sie aufgelöst und jeder Spieler mit saftigem Gewinn verkauft. Wenn nicht, wird die erste Mannschaft verkauft. Geld können Sie dabei nicht verlieren. Der Wechsel vom Ottonormal Fußball zum Powerfußball ist eine „win-win“ Situation. Es braucht nur ein wenig Mut.

Die Zeit ist reif

Es wird Zeit den Fußball zu erneuern. Nur tut man sich in Deutschland mit dem Neuen schwer. Keiner will es, alle wollen, dass alles so bleibt, wie es war – eine Einstellung, die mir fremd it. Dabei ist die Dreier-Taktik, zum Beispiel, nur eine Vorstufe zur Powertaktik.

Taktik, Pass, Schuss und Täuschung sind die wesentlichen Bestandteile des Fußballs. Sie zu perfektionieren ist eine Kunst. Alles andere – Kopfbälle, Zweikämpfe, Dreier-Taktik, Positionsfußball, Ecken, Strafstöße, Dribbeln, mit dem Ball laufen, Ballannahme – ist unwichtig, ja kontraproduktiv. Es bringt nichts, verzögert nur das Spiel.

Mein Spezialgebiet ist Erziehungsstrukturen, hauptsächlich für Colleges und Universitäten. Ich finde es zum Beispiel total unverständlich, dass die Hauptmethode des Unterrichts an Universitäten die über zweitausend Jahre alte Vorlesung ist. Als nur wenige Menschen lesen und schreiben konnte, war diese Methode angebracht. Heute, im Zeitalter der IT Technik, ist sie total unangebracht. Wir könnten DvDs von wirklichen Vorlesungen für die Konservativen, Vorlesungen zum Herunterladen im Internet, auf elektronischen Büchern, Handys, iPods, etc. haben. Der Fußball kommt mir ähnlich, wenn auch nicht ganz so schlimm, vor. Im Fußball ist die jetzige Taktik ja erst 50 Jahre alt, das ist immerhin besser als 2,000 Jahre alt.

Der Mohr tritt ab

Ich habe getan, was ich glaubte tun zu müssen: Ihnen eine neue Art Fußball zu spielen vorzustellen. Leider, wohl auch, weil ich den Powerfußball auf deutsch und nicht auf englisch geschrieben habe, wird er nicht leicht „ankommen“. Daher habe ich, so sieht es aus, meine Zeit verschwendet.

Es ist wie mit dem deutschen Schulsystem. Es ist schlecht, aber keiner will etwas von Verbesserung hören. Eine Art Arroganz? Abschottung von der Masse? Oder einfach Stumpfsinnigkeit? Es muss Eltern doch ärgern, dass ihre Sprösslinge kaum etwas im Schulsystem lernen.

Warum nimmt der DFB nicht eine mehr kapitalistische, anstatt bürokratische, Einstellung ein? Mit so vielen Mitgliedern sollte man doch sein eigenes Institut für Fußballwissenschaften aufbauen und sich nicht von Bürokraten (technischen Hochschulen) vorschreiben lassen, wie man Fußball spielt!!!??? Weg vom Staat! Wie wäre es mit einem Handy, iPod oder Computer Trainingsprogramm für die verschiedenen Altersstufen? Training auf Abfrage. Clever aufgebaut, je nach Alter und Liga. Das wäre doch einmal eine Innovation.

Hier ist der Test: Können Sie die Augen zumachen und für zehn Minuten im Kopf Powerfußball spielen? Den konventionellen Fußball haben Sie ja immer vor Augen. Erst wenn Sie eine Vergleichsbasis haben, können Sie Schlussfolgerungen ziehen. Wenn Sie nur über den Powerfußball lesen, ohne ihn sich vorstellen zu können, werden Sie ihn natürlich nicht annehmen.

Psychologische Typen

Mit psychologischen Typen, auf C.G. Jung basiert, arbeite ich jetzt schon seit 1989. Endlich kommt die Sache ins Internet. Vor Jahresende sende ich Ihnen die Webadressen. Wenn Sie sich mit Persönlichkeiten auskennen, können Sie ganz gezielt Spieler aussuchen, nicht nach äußerlichem Aussehen (obwohl das im Schaugeschäft auch zählt!), sondern nach der Struktur der Psyche. Ganz kurz ein Überblick.

Es gibt vier verschiedene Hauptfunktionen: das Denken, das Gefühl, die Sinnesempfindung, und die Intuition. Jeder dieser vier Funktionen gibt es mit einer introvertierten oder einer extravertierten Attitüde.

Denktypen, gleich ob extravertierte oder introvertierte Spieler, sollten sie nicht einstellen. Der Grund: sie brauche zu lange um nachzudenken. Sie sind diejenigen, die den Ball annehmen, dann hochsehen und sich erst ausrechnen müssen, wo sie den Ball Hinspielen sollten.

Gefühlstypen kommen in Deutschland, dem Land der Dichter und Denker, nicht gut an. Sie werden als Heulsusen abgetan. Fühlen ist das Gegenteil von Denken. Sie sind nicht gut geeignet für das raue Fußballgeschäft, weder im introvertierten noch extravertierten Modus.

Sinnestypen sind praktisch und realistisch. Sie richten sich im Leben nach ihren fünf Sinnen: sehen, hören, riechen, etc. Ihre Vorteile sind ein sehr schnelles Reaktionsvermögen. Ihre Nachteile sind, dass der Ahnungssinn fehlt. Ich schätze, dass 75% der Profis Sinnestypen sind. Der Nachteil von Sinnestypen: man (meist Intuitive) kann sie austricksen.

Intuitive sind in Deutschland eine Rarität. Im Fußball gibt es einige, meist Ausländer. Sie sind die Kreativen. Sie „sehen“ Möglichkeiten sofort. Sie ahnen was als Nächstes kommt. Man kann sie nicht umspielen. Sie sind unberechenbar. Der Torwart wirft sich immer in die falsche Ecke, wenn sie auf Tor schießen. Intuitive sind Rohdiamanten. Sie müssen geschliffen und poliert werden.

Mein Tipp: Sie heuern nur Intuitive an. Oder Sie sprenkeln eine paar Sinnestypen hinzu, obwohl diese dann ziemlich hölzern aussehen werden. Ein 100 prozentige intuitive Mannschaft verliert nicht oft, wenn sie Powerfußball spielen. Im gegenwärtigen Fußball glänzen sie zwar (z.B., Henri, Zidane), sind des restriktiven Systems wegen aber nicht so effektiv, wie sie sein könnten.

Sie werden glauben, ich erzählen Ihnen Märchen. Dem ist aber nicht so. Sie können es noch in diesem Sommer selbst erfahren. Alles Online. Erkenne Dich selbst! (aus dem Delphi Orakel) führt zu der Frage „Wer bin ich?“ Die Webseite gibt Ihnen so viele Informationen über sich selbst (oder über Ihre Frau, Kinder, Eltern, Freunde), dass Sie einen 200-300 seitigen Bericht über sich und Ihre Lieben schreiben können.

Auf Wiedersehen

Sinn meiner Briefe war, Ihnen Appetit auf den Powerfußball zu machen. Ich glaube nicht, dass mir das gelungen ist. Aber das hatte ich erwartet. Denn ich leben weder im Hier und Jetzt, noch in der Vergangenheit, sondern fast ausschließlich in der Zukunft. Das isoliert. Auch Bruder und Freunde gucken mich kopfschüttelnd an, wen ich ihnen von meinen Visionen erzähle.. Sie sind alle Realisten. Und mich interessiert nur, was noch nicht ist. Da ich introvertiert bin, werden meine Visionen nicht von der Gegenwart ausgelöst, sondern sie kommen mir einfach in den sechsten Sinn geflogen.

Der Powerfußball ist nur ein von zehn Gebieten – nun ja, neun, jetzt, da ich mit dem Powerfußball fertig bin – an denen ich arbeite. „Arbeiten“ für mich heißt nichts zu tun, nur zu warten, bis mir etwas in den Kopf fließt.

Wie dem auch sei. Ich, der Mohr, habe meine von den Mächten der Nichtwelt auferlegte  Schuldigkeit getan. Ich trete jetzt ab.       Alles Gute!     
R.K.

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